Mit einem Paarshooting die Beziehung auffrischen

Mit einem Paarshooting die Beziehung auffrischen

Hey,

als an einem Donnerstagnachmittag das Telefon klingelt, dachte ich mir nichts dabei. So fing sie an. Eine wirklich mitreißende Geschichte. Was dann geschah und wie die Dinge ihren Lauf nahmen kann ich bis heute kaum glauben. Lehn Dich zurück. Entspann Dich und lese gaaaanz gemütlich. Viel spaß!

der Anruf

alles beginnt mit einem harmlosen Anruf. Einer Anfrage für ein Paar Shooting. Es ist Ramona am anderen Ende der Leitung. Sie hat Interesse an einem Paarshooting. Und das sie das gerne Ihrem Ehemann zum Valentinstag schenken möchte. Kein Problem, kriegen wir hin. Doch ist noch nicht alles. Es gibt einen Haken.

der Haken an der Geschichte

Wir klären alles telefonisch. Ablauf. Fotografische Leistungen. Kosten. Treffpunkt usw.

„Es gibt aber noch ein Haken bei der ganzen Sache“, beichtete sie dann. Hmm, was das wohl sein mag. Das Problem sei ihr Ehemann. Aha. Hört sich verrückt an, weil sie ja ausgerechnet ihm dieses Shooting schenken möchte. Es stellt sich heraus, dass nach langjähriger Ehe die Luft raus ist. Oder mal anders gesagt, es ist die Gewohnheit des Alltags eingetreten. Sie holte aus, erzählte mir von der Hochzeit und wo sie wann mit wie vielen Gästen das Ereignis gefeiert hatten. Die Zärtlichkeiten. Die kleinen aber süßen Aufmerksamkeiten. Die Blumen auf dem Nachttisch. Gewisse Gesten und Worte in der Beziehung. Zumindest war es mal so.

der Plan

Und noch was verrät mir Ramona. Gut, für mich eigentlich nichts neues. Ihr Mann hat da „nicht so die Lust auf ein Fotoshooting“ (Zitat Ramona). War ja klar. Männer und Romantik. Dazu noch in der Öffentlichkeit in einem romantischen Park Bilder machen. Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Ich behaupte mal bei 80% aller Männer ist das so. Schlagt mich wenn es nicht so ist.

Ein Plan muss her. Nach einer Weile hin und her haben wir ausgemacht, Ramona´s Mann irgendwie zu diesem Shooting zu zwingen. Klingt echt böse und hart! Man muss seinen Partner manchmal zu seinem Glück zwingen. „Was muss das muss“ (noch ein Zitat von Ramona). Es ist ja Valentin, an dem das Shooting stattfinden soll. Also ganz easy, Micha unter einem Vorwand zum ausgemachten Treffpunkt zu locken. Ich hab mich gefreut, dass wir eine Lösung gefunden haben. Gewundert hab ich mich über die Offenheit von Ramona. Jetzt bin ich mal gespannt, ob der Plan funktioniert.

Tag X

Es ist der 14.Februar. Valentinstag. Zeit für das Paarshooting. Treffpunkt ist der grünbewachsene Torbogen vor dem Park. Die Spannung steigt. Erscheint gleich Ramona mit ihrem Micha? Riecht er den Braten und ist misstrauisch? Oder hat sie ihm doch die Wahrheit gesteckt? 

Aber da kommen sie. Wie vereinbart. Und sie sind zu zweit. Die Spannung steigt.

gute Laune

spätestens jetzt erfährt Micha was hier läuft. Juhuuu, ein Paarshooting. Nach kurzem verdutztem Blick sagt er nur: „ok, cool!“ Dann kann´s losgehen.

Ablauf des Paarshootings

Zum Aufwärmen und beschnuppern fange ich immer locker an. Einfache entspannte Posen. Beispiel im sitzen hintereinander, nebeneinander, Rücken an Rücken. Viele Kunden sind aufgeregt oder nervös. Einige sagen, sie können das nicht so gut. Ganz ehrlich? Ich denke es gehört einfach dazu. Was anderes wenn man das jede Woche macht. 

Erfahrungsgemäß wird man nach anfänglichem zögern mutiger, lustiger und die Ideen sprudeln nur so. Genau wie hier bei Ramona und Micha. 

He, sogar Micha macht gut mit. Er freut sich. Macht Späße mit. Kleine Neckereien, wie den Partner seitlich in den Rücken stupsen hebt de Stimmung. Auch für intimere Posen stellt sich Ramonas Partner echt nicht schlecht an. Intim, was denkt ihr jetzt? Mit intim mein ich diese Momente, wie in die Augen schauen, einen Kuss andeuten. Augen schließen und sich an den Partner anlehnen. Die Verbindung über die Hände ist eindeutig und ebenfalls intim. Unter Freunden würden die Verbindung eher über  Arm und Kopf wirken.

heitere Stimmung

nach ca. eineinhalb Stunden sind wir durch. Vorbei am Pavillion, über Brücken am Teich, eine Allee aus Bäumen und schön angelegte Wege aus Kies. Im Schlosshof angekommen quatschen wir noch. Alle grinsen und Lachen. Micha hat seine Ramona im Arm. Ein ganz anderes Bild wie anfangs. In dieser Stimmung muss ich doch mal Micha fragen wie er es fand. Kaum zu glauben was er antwortet.

Er ist überrascht worden. Positiv überrascht. Es ist ganz witzig so ein Shooting. Man nimmt sich wertvolle Zeit zu Zweit. Ramona und ich schauen uns verblüfft an. Verarscht er und jetzt oder meint er das ernst?! Wir lassen es es mal so stehen.

Anruf Nr. 2

Ein paar Tage nach dem Shooting übermittel ich die Bildergebnisse über eine Onlinegalerie. Das Telefon klingelt wieder. Es ist wieder Ramona. Doch sie hört sich ganz anders an. Freundlicher. Fröhlicher. Gut gelaunt. Sie erzählte mir  das Micha seit dem Shooting wie ausgewechselt ist. Er gibt zu, dass das Shooting ihm wieder die Faszination an Ramona gegeben hat. Es ist Ihr Duft. Ihre blauen Augen. Ihre sanften Umarmungen. Ihr Lächeln. Alles zusammen die ganze Ausstrahlung.

Fazit

Fragst Du Dich warum Micha sich verändert hat? Oder was passiert ist? 

Ganz einfach. Beide hatten ihren Alltag. Jeder verfolgte seine Arbeit, seine Projekte. Der Verein, in dem Micha Vorstand verlangt einiges ab. Hier ist das gebuchte Shooting die Lösung gewesen. 

Als Fotograf habe ich hier auch nichts magisches geleistet. Lediglich meinen Job gemacht. Beim Paarshooting können die Beiden abschalten. Sie sind sich ganz nah. Und jetzt kommt´s: sie verbringen Zeit zusammen. Gemeinsam lachen, sich in die Augen schauen, dem anderen schöne Augen machen. Der Duft des Anderen wahrnehmen. Das allerbeste kommt aber erst jetzt. Die Bilder die beim Shooting entstehen sind für die Ewigkeit und eine dauerhafte Erinnerung an dieses Gefühl und Emotionen. Mit einem Paarshooting die Beziehung auffrischen.

Viele Grüße,
Marc

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